So geht Uni!

Wieder einmal waren auch die Grundschüler zur Kinderuni in unsere Fachhochschule eingeladen. Nicht einfach ist es, einen der begehrten Plätze in einer „Vorlesung“ zu ergattern. Aber wir hatten am Freitag, dem 22. Juni 2018, Glück. Zwei Veranstaltungen waren von Klasse 3 gebucht. Nachdem der Präsident der Hochschule, Herr Professor Dr. Wagner die Kinderuni eröffnet hatte, besuchten wir das August-Kramer-Institut mit seinem Windkanal. Studierende bemühten sich, den Kindern zu erklären, was es mit Ingenieuren auf sich hat und wieso sich ein Flugzeug in der Luft halten kann. Und den Windkanal sahen wir auch in Aktion. Richtig toll fanden alle Drittklässler die Mitmachshow „English for fun“. Interessantes aus den englischsprachigen Ländern und ein tolles Bingospiel-da kochten die Emotionen hoch! Englisch macht Spaß. Da waren die Schüler sich einig. Keine Veranstaltung aber trotzdem wahnsinnig interessant für die Grundschüler war auch der Besuch der Mensa. Selbst das Mittagsmahl kaufen, einen Platz suchen und dann zwischen den Studierenden sich an Bio- Spirelli mit Tomatensoße laben!- Hat alles Spaß gemacht. Trotzdem der Besuch an der Kinderuni nun bald zu Ende sein sollte, gab es noch einen Höhepunkt. Die Turnhalle bot einen tollen Bewegungsparcour. Steffi, Alex und Hendrik vom Zappelini hatten sich wieder einmal etwas einfallen lassen. Sie führten vor, halfen beim Absolvieren des Parcours und hatten am Ende auch noch tolle Spiele auf Lager. Das war der perfekte Abschluss. Schade, dass die Zeit so schnell vorüberging. Mit dem Bus ging es wieder zurück zur Schule. 2020 gibt es die nächste Uni für Kinder!

Sabine Dreßler

Die Zeit war wieder gekommen …

…Kindertag gleich Zappelini-Tag

Die Montessori-Schule machte sich am 1. Juni 2018 auf den Weg ins Nordhäuser Theater, um sich dort die diesjährige Vorstellung „Des Wahnsinns fette Beute“ vom Kinderzirkus Zappelini anzuschauen.

Am Anfang …, Vorhang auf …, Stille …, leise Musik begann zu spielen…, und dann war er da …, Spiderman …, hoch oben in der Luft an riesigen vom Himmel hängenden Tüchern mit einer atemberaubenden Artistik-Nummer, welche das Publikum nur staunen ließ.

Noch im Staunen gefesselt, wurde das Publikum erneut durch glänzende Jonglage- Übungen mit Bällen, Keulen, Ringen und dem sogenannten Devilstick in den Bann der Zappelinikünstler gezogen.

In tollen Wechseln kamen auch weitere Artisten und Akrobaten an die Reihe, um ihre künstlerischen Fähigkeiten, wie Einrad fahren, Tänze mit  Hulahoop-Reifen oder die schwebende Kugel, zu zeigen.

Eigentlich nicht zu toppen, aber dann kam der überragende Auftritt von „Oma Irmchen“, welche mit einer unglaublichen Balance-Übung den Theatersaal zum Beben brachte. Wie hypnotisiert staunte das Publikum, doch zu schnell war die Zeit wieder vorbei und die Zappelinikünstler wurden unter tosendem Applaus verabschiedet.

Wer weitere Zugaben oder andere Programme sehen möchte, kann auch zum Zappelini-Zirkuszelt an der Rothleimmühle gehen, wo jeder stets mit offenen Armen empfangen wird.

Neue Nachwuchstalente sind immer willkommen und vielleicht bist du ja eine/r von ihnen …

Rayk Hillenhagen

 

Drei Jahre Schulprojekt Degamba – eine beeindruckende Reise

Unglaublich- wie schnell doch zwei Wochen vergehen können! Heute, seit dem 14. Oktober sind wir wieder da – unsere kleine Reisegruppe, bestehend aus neun Personen.

Am 30. September begannen wir unsere Reise in dieses fremde, ferne Land Äthiopien. Zwei Beweggründe führten uns nach Afrika: Erstens gibt es nur den einen Weg, Spendengeld und Geschenke aus unserem Hilfsprojekt der Degamba-Schule zukommen zu lassen. Man reist also selbst dorthin. Zweitens interessierten uns natürlich Land und Leute, welche uns schon von Katrin Cieslak und ihren Mädels vorgestellt wurden.

Mächtig aufgeregt waren wir, als unsere Wanderung durch die tigrinische Landschaft uns in die Community von Degamba führte. Kiros, unser Guide und äthiopischer Projektbetreuer, hatte uns berichtet, dass extra für uns ein Schaf geschlachtet und eine Zeremonie vorbereitet wurde. Am Dorfrand angekommen, begrüßten uns schon neugierig und überaus freundlich viele Kinder jeden Alters und Erwachsene. „Ferenji, Ferenji!“, der Ausdruck für weiße Ausländer, riefen die Kinder und begleiteten uns bis zur Schule. Wir betraten das Schulgelände und das ausführliche Herzlich Willkommen begann. Der Dorfvorsteher, Schuldirektor, der Englisch-Lehrer und so viele andere Personen schüttelten unsere Hände und empfingen uns mit dem äthiopischen Schultergruß. Vorm Eingang des neu eingerichteten Schulmuseums standen die Kinder. Auf Englisch sangen sie ihren Willkommensgruß und präsentierten ihr neues Plakat. Zu Tränen gerührt lasen wir vom dritten Jahrestag der Unterstützung der Montessori-Schule für die Degamba-Schule, dass wir Brüder und Schwestern wären und es sich um eine Partnerschaft von größter Bedeutsamkeit handle.

Freundlich schoben uns die Gastgeber in das Museumsgebäude. Der Raum war für unsere Verhältnisse ziemlich dunkel. Doch konnte man die vielen Bilder und Texte zur Geschichte des Landes gut erkennen. In der Mitte des Raumes waren viele Stühle aufgebaut. Zusammen mit Vertretern der Community, der Schule und Eltern der Schüler verfolgten wir die Reden der Persönlichkeiten der Degamba-Schule. Kiros half durch seine Übersetzungen zu verstehen, wie dankbar die ganze Schule, ja, das ganze Dorf sind für die Förderung der Bildung vor Ort. Schließlich wurden wir, einer nach dem anderen, nach vorn gebeten und jeder bekam ein Geschenk. Die Frauen und Mädchen jeweils ein handgefertigtes Kleid, die Männer ein Tuch. Schließlich überreichten wir den Spendenbeitrag und die Patenschaftsgelder in Höhe von 2552 € plus 600 € Spenden vom Martin-Luther-Kirchentag in Nordhausen. Kiros hatte in unserem Auftrag das Geld bereits in die äthiopische Währung wechseln lassen. Und so drückten wir dem Schuldirektor ein riesiges Bündel von Geldscheinen in die Hand. Über 84000 Birr! Tosender Applaus und ungeheure Freude beeindruckten uns sehr.

Nach diesem feierlichen Akt wurden wir im Freien zu Tisch gebeten. Es gab Injera, das Nationalgericht, mit dem scharf zubereiteten Schafsfleisch. Viele Fotos wurden geschossen, wir wurden durch die Schule geführt. Stolz präsentierten die Äthiopier den neu gestrichenen Klassenraum der Meles-Klasse und deren neue Tische und Stühle. Ergebnis der Vorjahresspende! Vom diesjährigen Geld soll das Dach teilweise mit durchscheinendem Material ersetzt werden, damit es im Klassenraum heller wird. Außerdem sollen jede Menge Schülertische und-stühle repariert werden. Weitere Klassenräume erhalten einen neuen Anstrich. Kiros wird jedenfalls alle Verbesserungen überwachen und uns davon berichten.

Da die Zeit eilte- in Äthiopien geht die Sonne zu dieser Jahreszeit ziemlich schnell gegen 18 Uhr unter- konnten wir das große Auspacken der Geschenke nicht mehr beobachten. Wir hatten noch einen langen Wanderweg zu unserer Unterkunft zu bewältigen. Also verabschiedeten wir uns. Lange begleiteten uns die Kinder noch auf unserem Weg aus dem Dorf. Unterwegs grüßten uns freundlich die Männer und Frauen von den Feldern. Immer wieder wollten die Kinder fotografiert werden und uns die Hand geben. Es fiel uns schwer, diese überaus freundlichen Menschen zurückzulassen. Wir sind uns einig: Das war sicher nicht unser letzter Aufenthalt in Degamba!

Liebe Freunde unseres Projektes „Degamba-Schule“,

eigentlich reichen Worte nicht aus, der Dankbarkeit der Degamba-Community für die Unterstützung ihrer Schule Ausdruck zu verleihen. Ich will es dennoch hier stellvertretend für sie tun. Danke für das Über-den-Tellerrand-Schauen,  für das Mitfühlen, für das Verantwortung übernehmen, für die Großzügigkeit!

Sabine Dreßler

Eine Reise zum Mittelpunkt der Welt!

Dies erlebten unsere Schüler am Montag dem 18. September im Zappelini- Zelt in Nordhausen.

Zirkusluft mal anders schnuppern. Darauf freuten sich die Kinder der Klassen 1-4 besonders.

Denn wer macht nicht gerne Phantasiereisen?

Mit den Schauspielern Ronald Mernitz und Tino Müller erlebten die Kinder eine rasante und aufregende Fahrt in einem Bettgestell. Gemeinsam mit den Darstellern landeten sie auf dem Mount Everest und sogar auf dem Mond. Sie fuhren Seilbahn und fanden sich im Bauch eines riesigen Wals wieder. Mehr Abenteuer geht fast nicht.

Mit Erstaunen konnten die Kinder feststellen, wie man mit wenig materiellem Aufwand, aber mit Körpereinsatz und Humor ein Theaterstück auf die Beine stellen kann.

Ein Besuch bei Zappelini ist immer für eine Überraschung gut.

Hilfe für Degamba – ein persönliches Schulprojekt

Degamba ist ein kleines Dorf in den Bergen im Osten Äthopiens.
In der dortigen Schule lernen ca. 1000 Schüler von der 1. bis zur 8. Klasse und 84 Kindergartenkinder. In einer Klasse lernen 50 – 60 Schüler. Die Kinder kommen aus den umliegenden Dörfern und müssen einen Schulweg von bis zu 8 Kilometern zurücklegen.


Für die staatliche Schule stehen nicht ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung. Es gibt keinen Strom und kaum Wasser. Es fehlen Stühle und Lehrmaterialien wie Bücher, Stifte, Hefte, Schreibmaterialien und Schulinformationen. Teile der Schule wurden von der Gemeinde selber gebaut.

Was können wir tun?

Helfen können Sie mit der Übernahme einer Patenschaft für die Kinder der 1. Klasse.
Für nur 12 € im Jahr können für einen Schüler Unterrichtsmaterialien gekauft werden.
Die meisten Eltern sind so arm, dass sie selbst dieses Geld nicht aufbringen können.
Die unterstützten Kinder werden Bilder von sich schicken und Briefe in englischer Sprache schreiben.

Wie entstand die Idee?

Die älteste Tochter der Familie Cieslak absolvierte 2014 ein halbes Jahr freiwilligen Dienst in einem Kindergarten in Adigrat in Athöpien. Dadurch und bei einem Besuch der Familie entstanden viele persönliche Kontakte und Eindrücke.
Für Familie Cieslak stand aufgrund dieser Erlebnisse und der Erkenntnis über die Not in Äthopien schnell fest: Wir wollen helfen, indem wir ganz konkret eine Schule in den Bergen von Äthopien unterstützen.

Für weitere Infos wenden Sie sich bitte an

Katrin Cieslak
Telefon 0157-56566243
E-Mail: kati_cieslak@yahoo.de

https://degambaschool.wixsite.com/degamba

Wir alle können helfen!

Ihr Montessori-Team

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Zappelini und die Montessori – Grundschule

Manege frei!

Am Freitag, dem 01. Februar 2013 gab es wieder weiche Knie in der Klasse 3. Die Kinder hatten zur Vorstellung eingeladen.. Und das gleich zwei mal!

Seit Herbst 2012 trainierten sie Tricks aus Jonglage, Akrobatik und anderen Teilen der Zirkuswelt. Gar nicht so leicht, wie es doch immer aussieht. Diese Erfahrung gewannen die Drittklässler zur Genüge. Die Tricks alleine genügten auch nicht zur Vorstellung. Körperspannung, Zusammenhalt unter den Artisten, volle Konzentration – all das musste hart erarbeitet werden.

Am Ende staunten die Zuschauer nicht schlecht. Am Vormittag war die ganze Schule zu Gast im Zappelini. Am Nachmittag bekamen die Eltern und andere Gäste die Gelegenheit, Zirkusluft zu schnuppern.

Herzlichen Glückwunsch, Klasse 3! Eure Leistung war sehenswert. Danke dafür!

Sabine Dreßler

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