Meine bunte Tierwelt

Jette überraschte ihre Klasse mit einem kurzen Vortrag über ihr Interessengebiet: Die bunte Tierwelt. Sie brachte herrliche Aufnahmen von jungen Schwalben mit, die in ihrem Nest auf die Vogelmutter warten. Es war sogar eine ganze Serie von Fotografien, die über die Entwicklung der kleinen Vögel erzählte. Damit bekommt nun Lina Konkurrenz in Sachen Ornithologie. Jette ist außerdem ein aufmerksamer Beobachter der Tiere, welche zu den Nutztieren gehören. Vom Ei bis zu dem Küken konnte sie gut Auskunft über die Entwicklung der Hühner geben. Damit bereitete sie mir persönlich eine Freude. Ich liebe es, Hühner beim Picken und Scharren zuzusehen.  Schließlich stellte sich heraus, dass Jette auch selbst Tiere zuhause gezüchtet hat. Sie erlebte, wie aus winzigen Eiern sich kleine Raupen und später Schmetterlinge entwickelten. Ich glaube, da habe ich noch eine weitere künftige Naturforscherin in der Klasse! Danke, liebe Jette, für deine interessanten Ausführungen. Die Kinder und ich haben sich sehr darüber gefreut.

Sabine Dreßler

Stella stellt ihre Arbeiten vor

Heute präsentierte Stella ihre weiteren Projektarbeiten aus der Kurzeit. Sie erzählte von der Metamorphose des Schmetterlings. Für alle Kinder völlig plausibel legte sie dar, wie aus einem Schmetterlingsei eine Raupe entsteht und schließlich ein Schmetterling aus dem Kokon schlüpft. Das war sehr spannend. Am Ende gab es auch eine Liebesgeschichte, die von einer Raupe und einer Erdbeere handelte. Begeistert applaudierten die Zweitklässler. Das hat Stella richtig toll gemacht. Danke, Stella!

Sabine Dreßler

 

 

Was für ein Zirkus!

Wenn man in Nordhausen das Wort Zirkus vernimmt, dann ist es naheliegend, dass man an unseren Kinderzirkus Zappelini denkt. Und unsere Klasse 2 hatte großes Glück, mit den beiden Zirkuspädagogen Steffi und Alex vor den Winterferien (03. bis 07.Februar) eine ganze Projektwoche verleben zu dürfen.

„Feel the beat“ nannte sich unser Projekt, welches am Dienstag nach den Ferien seinen Abschluss in der Show fand. An jedem Tag zogen wir los voller Erwartung, welche neuen Spiele sich die beiden Zirkuspädagogen wieder für uns ausgedacht hatten. Das Schüttelspiel war besonders lustig. Wir probierten außerdem unsere Stimmen aus- Mund weit auf, zugespitzte Lippen oder laut und leise sprechen, laut sein und trotzdem nicht schreien, gemeinsam- nur mit unseren Körpern- einen Elefanten darstellen, eine Hütte sein, einen Dschungel wachsen lassen. Erzählen- allein oder mal mit mehreren Kindern, mit Sprache oder auch mal nur mit Geräuschen oder Gestik und Mimik. Glücklich und zufrieden und vor allem immer mit etwas Neugelerntem im Gepäck, kamen wir nach anstrengenden erlebnisreichen schönen Stunden zurück.

Gemeinsam- das war an jedem Tag sehr wichtig. Da muss man sich mal unterordnen, mal der Bestimmer sein, mal schauen, dass der andere genügend Platz hat, auf die anderen achten, damit man seinen Einsatz nicht verpasst, … Aber der Einzelne war ebenso wichtig- jeder sollte sein Bestes geben, sich ausprobieren, seine Stärken zeigen.

Schließlich stand am Ende eine Show. Eine bunte Show mit einem afrikanischen Märchen, welches davon erzählt, wie die Katze ins Haus kam. Nelson Mandela bezeichnete dieses als eines seiner Lieblingsmärchen. Es gab eine Trommeleinlage, die es ganz schön in sich hatte und trotzdem gemeistert wurde, und einen wunderschönen Tüchertanz. Ein afrikanischer Chant (Sprechgesang) beendete die Aufführung. Als Klassenlehrerin bin ich mächtig stolz auf meine Zweitklässler und außerordentlich dankbar dem Studio 44, im besonderen Maße Steffi und Alex. Hat großen Spaß gemacht, Ihr seid klasse!

Sabine Dreßler, Lehrerin der zweiten Klasse

 

Alles Gute im neuen Jahr!

Das alte Jahr hat sich nun verabschiedet.

Doch hat es in seinen letzten Tagen noch tolle Ereignisse für unsere Kinder der zweiten Klasse parat gehabt.
Wir besuchten die Bibliothek, das Badehaus, bastelten, genossen unsere Stilleübungen, gingen einkaufen für unser gemeinsames Weihnachtsfrühstück -aber das Beste kam zum Schluss:
Vom Donnerstag zum letzten Schultag fand unsere Lesenacht in der Schule statt. Mit großem HALLO fanden sich die Kinder am Abend im Klassenraum ein, richteten ihren Schlafplatz ein und … NEIN … gingen nicht ins Bett. Drei Gruppen absolvierten drei begeisternde Stationen. Einmal gab es eine bulgarische Geschichte im Original und übersetzt vorgelesen. Dann wurden Haferflockenplätzchen gebacken, später mit dem selbst hergestellten Rezeptvorschlag als Geschenk verpackt. Schließlich mussten sich alle Kinder als besonders tauglich für eine Nacht in der dunklen Schule erweisen und eine Mutprobe bestehen. Unerwarteter Weise schafften alle Teilnehmenden die gruselige Aufgabe der kurzfristig angereisten Frau Gruseldu.

Nun startet das neue Jahr. Sicher gibt es in den ersten Tagen in der Schule viel vom Jahresende 2019 zu erzählen. Doch wir freuen uns auch auf 2020! Denn eins ist gewiss- das neue Jahr hält wieder viele schöne Höhepunkte für uns bereit!

Sabine Dreßler

Wir verabschieden uns vom November mit Kunst

Der Herbst ist vorbei. Mit den wenigen ersten Schneeflocken, die schon in der Luft tanzten, richten wir unsere Gedanken langsam in den Winter. Er kommt bestimmt auch bald schön und festlich, die ersten Vorbereitungen sind schon im Gang.
Heute nehmen wir vom November Abschied, mit Dankbarkeit für die vielen Möglichkeiten, Kunst zu kreieren und mit allen Sinnen zu genießen.

Kunst in der Küche: die Kinder haben sogar zweimal die Gelegenheit genutzt, etwas Kreatives in den Küchen vorzubereiten – erstmal zum Tag der offenen Tür mit vielen selbstgebackenen Kuchen und dann auch zu Martini mit süßen Brezeln.

Musik ist eine durchsichtige Kunst, so leicht und durchdringlich, wie auch entspannend oder sogar aufmunternd, wenn notwendig. Unser Ben nimmt gerne die Gitarre mit in den Schulhof und musiziert mit den Kindern. Es gibt viele Kinder, die die Gitarren zum Angebot auch dabeihaben. Wer hat nicht freitags die kräftige Stimme von Herrn Tuschy gehört! Und Frau Saldanha, sie bringt den Kindern „Guten Tag“ auf vielen Sprachen in einem von ihren lustigen Liedern bei.

Jetzt kommt auch ein Kunstwerk zur Geltung, das so konzipiert wurde, dass es ständig wachsen kann. Die Idee von Herrn Hillenhagen, die unterschiedlichen Sprachen, die man je im Kinderhaus hören konnte, auf eine originelle Art festzuhalten.

Viele Kinder beschäftigen sich sehr ernsthaft und zielstrebig mit akrobatischen Übungen auf den Klettergerüsten und den Stangen, was an sich selbst eine Kunst darstellt, die die warmen Novembertage uns ermöglicht haben.

Die zweite Klasse wurde überrascht, während der Schulkinotage ist sie ins Kino gegangen und hat sich „Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer“ angeschaut.

Kunst überall: Am Eingang empfängt uns Kunst, in den Klassenräumen, an deren Türen, Wänden und Decken, in den Durchgängen und Fluren und überall, wo man es sich eigentlich denken kann. Kunst mit Naturmaterialien, Kunst, die die Natur darstellt.
So war der November bei uns in der Schule. So soll es auch sein! Maria Montessori hat es uns in Ihrem Vermächtnis auch beschrieben: Kinder sollten so viel wie möglich den unmittelbaren Kontakt mit Natur und Kunst haben und sich viel bewegen. Das harmonisiert die Sinne, die Empfindung, sie machen uns konzentriert. Der November hat uns reichlich Möglichkeiten dafür gegeben!

Elizabeth Nakova-Dimitrova

Herbst in der Montessori-Schule

Nun hat der Herbst tatsächlich begonnen und alle Kinder gehen in die wohlverdienten Ferien. Ereignisreiche Tage liegen hinter ihnen. Die dritte und die vierte Klasse durften zu Gast sein in einem Theaterstück, zu welchem der Kinder – und Jugendzahnärztliche Dienst eingeladen hatte. Vom Olaf und den Bakterien war hier die Rede. Einmal mehr konnten die Kinder miterleben, wie wichtig die Zahnpflege ist und hatten auch noch Spaß dabei, dem Fantasiehaustier beim Lernen von Regeln der gesunden Ernährung und der Zahngesundheitsprophylaxe zuzuschauen.

In der zurückliegenden Woche erlebten die Schüler unserer Schule ihre heiß geliebte Projektwoche. Unter anderem betätigten sich die Erstklässler als Künstler im Gestalten mit den herbstlichen Früchten. Bewundernd betrachteteten viele Kinder und Erwachsene die entstandenen Kastaniennamen.

Mit Stolz und Freude präsentierte Mia ihr Werk.

Sabine Dreßler

Die Frühlingsprojektwoche in der Montessori Grundschule

Ganz gespannt und neugierig begannen die Kinder der ersten Klasse ihre Projektwoche. In dieser Woche sollte das Thema Ostern eine große Rolle spielen. Die Mädchen und Jungen gingen auf die Suche nach Ostersymbolen und Osterbräuchen. Auch das Basteln und Backen machte allen Riesenspaß. Stolz nahm jedes Kind das Osternest und die Osterkarte mit nach Hause. Am Ende der Woche gab es ein leckeres Osterfrühstück. Nun warten alle ungeduldig auf unsere nächste Projektwoche.

 

Die Vorfreude und die Aufregung waren groß. Endlich absolvierten die Kinder der Klasse 2 den „Füllerführerschein“. Viel Spaß hatten die Kinder auch bei den Frühlingsbasteleien. Ob zum Verschenken oder zum Dekorieren für das eigene Zimmer. So etwas kann man immer gebrauchen. Zum Abschluss der Woche gab es ein kunterbuntes und leckeres Frühstückbuffet mit Osterüberraschungen.

Und was hat Ostern mit Geometrie zu tun? Das fragte sich die Klasse 3 in der Projektwoche vor den Ferien. Das große Thema in dieser Klasse war Raum und Form. Die Kinder gingen geometrischen Körpern und Formen auf die Spur, untersuchten deren Eigenschaften, bastelten mit Hilfe dieser Erfahrungen, gingen mit geometrischen Zeicheninstrumenten um. Selbst auf dem feierlichen Abschlussfrühstückstisch tummelten sich viele Ovoide! Damit bewiesen sie klar, dass Geometrie tatsächlich eine ganze Menge mit unserem alltäglichen Leben zu tun hat, nicht NUR mit Ostern, und Mathematik!

 In der Klasse 4 hatten wir ein besonderes Projekt, das Internet ABC. Hier war es so, dass uns eine Medienpädagogin vom Radiosender „Enno“ eine Woche begleitete und uns die Dinge rund um das Internet theoretisch und praktisch kindgerecht näher gebracht hat. Die Kinder hatten viel Spaß und haben Wissenswertes über das Internet erfahren.

Nadine Reinhardt

Martini in der Montessori-Grundschule

Am 10.11.2017 erlebten die Kinder der Montessori-Grundschule den Sankt-Martin-Tag ganz besonders. So hieß es nun, innerhalb der Schule vier Stationen zu besuchen und die Bedeutung dieses Tages zu erleben. Im Raum der 1. Klasse wurde der Teig geteilt und leckere Martinsbrezeln gebacken. Das machte allen großen Spaß. Die fertige Brezel kam in eine selbst gestaltete Rezepttüte und durfte mit nach Hause genommen werden.

Eine spannende Martinsgeschichte hörten die Mädchen und Jungen im Raum der 2. Klasse. Wie schon so oft erzählte Frau Schieblich von ihren wieder selbst erfundenen Helden mit großem Requisitenaufgebot. Natürlich handelte die Geschichte vom Teilen und dem Füreinander Dasein. Lisa und Max, die Hauptpersonen dieser Erzählung, waren auf dem Weg zur Höhle mit den Tu-Was-Gutes-Funkelsteinchen. Denn jemandem zu helfen und dabei Freude zu empfinden, das ist ein tolles Gefühl. Das sahen unsere Grundschulkinder auch so. Mit leuchtenden Augen verfolgten sie die spannenden Abenteuer von Lisa und Max. Am Ende gab es für jedes Kind ein Funkelsteinchen zum Mitnehmen. Denn mit einem Funkelsteinchen in der Hosentasche geht alles viel leichter.

Im Raum der 3. Klasse erfuhren die Kinder im Kamishibai-Theater, wer der Heilige Martin war und warum Martin Luther zu Martini in Nordhausen eine besondere Rolle spielt. Passend zu den Legenden bastelten sich alle Mädchen und Jungen Stabfiguren und spielten die geschichtlichen Szenen im Stegreifspiel nach.

Im Raum der 4. Klasse konnte jedes Kind nun endlich seine eigene Tischlaterne basteln. Mit viel Geschick entstand ein schöner Tischschmuck. Stolz trugen unsere Kinder die Laternchen nach Hause.

Mit großer Vorfreude auf den abendlichen Laternenumzug und das Feuerwerk ging unser Schultag zu Ende. Mit Sicherheit werden unsere Kinder des Öfteren zurückdenken und durch das Teilen einem anderen eine Freude bereiten.

Nadine Reinhardt

Die Projektwoche – immer wieder etwas Besonderes …

… und das nicht nur aus Sicht der Schüler, sondern auch für die Pädagogen. Zunächst heißt es immer Thema finden, Ausflüge planen, Kreatives vorbereiten und so weiter.

In diesem Schuljahr wählten sich die vier Klassen ganz unterschiedliche Themen aus, um die es gehen sollte.

Die Erstklässler beschäftigten sich mit der Vielfalt des Apfels:

es wurde geforscht, genascht, gesammelt und gebastelt. Am Ende der Woche freute sich jedes Kind über sein eigenes Apfelbüchlein, welches es mit nach Hause nehmen durfte.

Die Kinder der 2. Klasse untersuchten die Kartoffel. Auch hier wurde fleißig experimentiert, erforscht und das Gemüse so richtig auseinander genommen.

Das Projektwochenthema der Kinder der 3. Klasse hieß dagegen Gewichte. An mehreren Stationen wurde geschätzt, gewogen und verglichen. Auch ein Wandertag und das gemeinsame Frühstück durften in dieser Woche nicht fehlen.

Unsere Landeshauptstadt Erfurt nahmen die Viertklässler unter die Lupe. Besonderer Höhepunkt der Projektwoche war die Fahrt mit dem Zug nach Erfurt. Dort angekommen, trafen wir Franziska, die mit uns eine Kinderstadtführung machte. Alle Informationen über Erfurt wurden die Woche über gesammelt und in einem selbst erstellten Heft festgehalten.

 

Nun freuen sich alle Kinder und Pädagogen erst einmal auf zwei Wochen Herbstferien bevor es dann weiter mit dem fleißigen Lernen geht. Aber keine Sorge, die nächste Projektwoche ist schon in Sicht – dann heißt es „Heimliches und Spannendes in der Weihnachtszeit“ …

Dana Möller