Wir verabschieden uns vom November mit Kunst

Der Herbst ist vorbei. Mit den wenigen ersten Schneeflocken, die schon in der Luft tanzten, richten wir unsere Gedanken langsam in den Winter. Er kommt bestimmt auch bald schön und festlich, die ersten Vorbereitungen sind schon im Gang.
Heute nehmen wir vom November Abschied, mit Dankbarkeit für die vielen Möglichkeiten, Kunst zu kreieren und mit allen Sinnen zu genießen.

Kunst in der Küche: die Kinder haben sogar zweimal die Gelegenheit genutzt, etwas Kreatives in den Küchen vorzubereiten – erstmal zum Tag der offenen Tür mit vielen selbstgebackenen Kuchen und dann auch zu Martini mit süßen Brezeln.

Musik ist eine durchsichtige Kunst, so leicht und durchdringlich, wie auch entspannend oder sogar aufmunternd, wenn notwendig. Unser Ben nimmt gerne die Gitarre mit in den Schulhof und musiziert mit den Kindern. Es gibt viele Kinder, die die Gitarren zum Angebot auch dabeihaben. Wer hat nicht freitags die kräftige Stimme von Herrn Tuschy gehört! Und Frau Saldanha, sie bringt den Kindern „Guten Tag“ auf vielen Sprachen in einem von ihren lustigen Liedern bei.

Jetzt kommt auch ein Kunstwerk zur Geltung, das so konzipiert wurde, dass es ständig wachsen kann. Die Idee von Herrn Hillenhagen, die unterschiedlichen Sprachen, die man je im Kinderhaus hören konnte, auf eine originelle Art festzuhalten.

Viele Kinder beschäftigen sich sehr ernsthaft und zielstrebig mit akrobatischen Übungen auf den Klettergerüsten und den Stangen, was an sich selbst eine Kunst darstellt, die die warmen Novembertage uns ermöglicht haben.

Die zweite Klasse wurde überrascht, während der Schulkinotage ist sie ins Kino gegangen und hat sich „Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer“ angeschaut.

Kunst überall: Am Eingang empfängt uns Kunst, in den Klassenräumen, an deren Türen, Wänden und Decken, in den Durchgängen und Fluren und überall, wo man es sich eigentlich denken kann. Kunst mit Naturmaterialien, Kunst, die die Natur darstellt.
So war der November bei uns in der Schule. So soll es auch sein! Maria Montessori hat es uns in Ihrem Vermächtnis auch beschrieben: Kinder sollten so viel wie möglich den unmittelbaren Kontakt mit Natur und Kunst haben und sich viel bewegen. Das harmonisiert die Sinne, die Empfindung, sie machen uns konzentriert. Der November hat uns reichlich Möglichkeiten dafür gegeben!

Elizabeth Nakova-Dimitrova